
Monatliches Gruppenangebot
Systemische Forschungs-Supervision 2027
Systemische Forschungssupervision 2027
(1x im Monat)
Inhalte
Einmal im Monat lade ich Sie dazu ein, in einer zweistündigen Online-Gruppensitzung mithilfe von Methoden aus der systemischen Kollegialen Beratung und der systemischen (Fall-)Supervision methodische, inhaltliche und kontextbezogene Fragen aus Ihrem Forschungsprojekt zu klären. Das Gruppenangebot ist keine klasissche Forschungswerkstatt, sondern dient der Selbstreflexion auf Meta-Ebene. Thema darf all das sein, was das Forschungsarbeiten in allen Phasen und auf allen Ebenen relevant beeinflusst - z. B. Arbeitsbedingungen, berufliches Selbstverständnis und eigene bzw. äußere Rollenerwartungen, innere und äußere Konflikte, Emotionen wie Ängste, Selbstzweifel, Überlastung u.v.m.
Methodisch arbeiten wir mit systemischen Interventionen, gerahmt durch eine systemische Grundhaltung. Das Angebot kann als wissenschaftliches Äquivalent zur Fall-Supervision aus dem sozialen und therapeutischen Bereich verstanden werden, in der z. B. herausfordernde Situationen mit Klient*innen und Patient*innen nach- und vorbereitet werden, Rollenreflexionen stattfinden etc.
Ablauf einer Gruppensitzung (Abweichungen/Varianten sind möglich):
1
Der/die Falleingeber*in stellt das Forschungsprojekt, und sein/ihr aktuelles Anliegen vor und formuliert (ggf. mithilfe der Gruppe und der Supervisorin) eine Fragestellung. Zum Beispiel: "Kann ich auf Basis meiner Datenauswertung nun ins Verschriftlichen meiner Ergebnisse übergehen - oder spricht noch was dagegen?" Oder: "Wie kann ich den Interviewleitfaden optimieren, um emotionalen Belastungen meiner Interviewpartner*innen achtsamer zu begegnen?"
2
Angeleitet durch die Supervisorin und mittels eines systemisch-methodischen Vorgehens wird die Fragestellung mithilfe der anderen Gruppenmitglieder bearbeitet. Es sind immer alle anwesenden Personen an Fallbearbeitungen beteiligt, um eine möglichst große Bandbreite an Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten zu generieren.
3
In einer abschließenden Reflexion unterstützt die Supervisorin den/die Falleingeber*in dabei, das Gehörte zu sortieren, eine Antwort auf die vorgestellte Fragestellung zu formulieren und die nächsten praktischen Schritte in Bezug auf das Forschungsprojekt abzuleiten.
4
Austausch/"Sharing": Die anderen Teilnehmenden haben nun die Möglichkeit, das Erlebte auf den eigenen Kontext bezogen zu reflektieren.
Pro Sitzung ist in die Bearbeitung mehrerer Fälle möglich. Eine Voranmeldung ist ideal; es erfolgt aber auch eine spontane Anliegenabfrage.
Zielgruppe: Diese Gruppe richtet sich an forschende Wissenschaftler*innen aller Qualifikationsstufen, aller Fachdisziplinien und Forschungsparadigmen. Gerade die Heterogenität der Teilnehmendenzusammensetzung stellt eine Chance dar, um neuartige Perspektiven zu generieren. Dies macht den Unterschied zum Austausch, welchen Sie bereits innerhalb Ihrer Forschungsgruppe und Ihrer Fachdisziplin führen.
Ziele
Die Forschungssupervisionsgruppe soll dabei unterstützen, als Forschungsperson das eigene Tun, die zugrundeliegende Haltung, eigene Limitationen und blinde Flecken sowie einflussnehmende Kontext- und Arbeitsbedingungen auf die Forschung zu reflektieren, für sich sichtbar zu machen und einen bewussten Umgang damit zu finden.
Arbeitsweise
Die Gruppe findet online in Zoom statt. Das Vorgehen ist erlebnisorientiert und aktivierend gestaltet, vor dem Hintergrund eines systemischen Beratungsansatzes. Eingangsrunde, die Reflexionsangebote und die Abschlussrunde sind den Formaten Systemische Supervision und Systemische Kollegiale Beratung entnommen. Pro Sitzung ist Zeit für die Bearbeitung mehrerer Anliegen.
Vorraussetzungen
Die Gruppe eignet sich forschende Wissenschaftler*innen aller Qualifizierungsstufen und Tätigkeitsbereiche, die die Qualität ihrer Forschungstätigkeit reflektieren möchten. Voraussetzung ist die Bereitschaft, im Verlauf der gesamten Sitzung aktiv mitzuarbeiten. Gewünscht ist eine offene, wertschätzende Grundhaltung. Bitte beachten Sie meine Teilnahmebedingungen.

Termine und Rahmenbedingungen
Systemische Forschungssupervision 2027
Supervisorin: Dr. Linny Geisler
Dauer: 2 Stunden
Frequenz: 1x im Monat (außer im August und Dezember)
Ort: Online in Zoom
Kosten Einzelteilnahme: 25 € für privat zahlende, 50 € für institutionell geförderte bzw. arbeitgeberfinanzierte Teilnehmende pro Sitzung (inkl. 19% MwSt.)
Stornierungsbedingungen: Eine Abmeldung/Stornierung ist bis 48 Stunden vor Beginn einer Sitzung kostenlos per E-Mail möglich. Bei späterer Abmeldung würde ich den vollen Preis berechnen.
Ausfallregelung: Die Supervision findet statt bei einer Mindestanmeldung von 3 Teilnehmenden. Ansonsten wird sie abgesagt. In dem Fall entstehen keine Kosten für Teilnehmende, die sich bereits angemeldet hatten.
Termine:
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Dienstag, 19.01.2027 | 16:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 23.02.2027 | 16:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 23.03.2027 | 16:00 - 18:00 Uhr
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Donnerstag, 15.04.2027 | 16:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 25.05.2027 | 16:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 29.06.2027 | 16:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 20.07.2027 | 16:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 07.09.2027 | 16:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 19.10.2027 | 16:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 23.11.2027 | 16:00 - 18:00 Uhr
Einzel-Forschungssupervision
Bei Bedarf, z. B. bei sensiblen oder hoch emotionalen Anliegen, sind auch Einzelsitzungen möglich. Nehmen Sie bei Bedarf gern mit mir Kontakt auf: telefonisch über 0160 268 265 2, per E-Mail an info@linnygeisler.de oder über das Kontaktformular.
Inhouse-Supervision
Forschungssupervisionen (sowie Teamsupervisionen) sind auf Anfrage auch vor Ort in Ihrer Einrichtung bzw. speziell abgestimmt auf Ihre Bedarfe und als geschlossenes Gruppenangebot durchführbar. Nehmen Sie bei Bedarf gern mit mir Kontakt auf: telefonisch über 0160 268 265 2, per E-Mail an info@linnygeisler.de oder über das Kontaktformular.
Teilnahmebedingungen
Bitte beachten Sie folgende Teilnahmebedingungen:
In der Supervision erzählen wir einander, was uns nicht gut gelungen ist, woran wir zweifeln, wo wir uns unsicher fühlen. Dazu braucht es einen geschützten Ort, an dem wir achtsam miteinander umgehen. Damit das möglich ist, möchte ich Sie bitten, folgende Teilnahmebedingungen zu beachten:
1. Verschwiegenheit & Verschlüsselung
Mit der Teilnahme erklären Sie sich bereit über die persönlichen Themen, die Sie in der Supervision voneinander erfahren werden, Verschwiegenheit zu wahren. Das beinhaltet auch, dass niemand außer Ihnen sich im Raum befindet, in dem Sie an der Zoomkonferenz teilnehmen. Eine Bild-/Ton-Aufzeichnung oder das Erstellen von Screenshots ist nicht erlaubt. Für die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist es zwingend notwendig, an der Zoom-Konferenz mit der Zoom-App teilzunehmen. Falls sie noch nicht auf Ihrem PC vorhanden ist, installieren Sie diese bitte rechtzeitig.
2. Teilnahme an der gesamten Sitzungszeit
Für ein vertrauensvolles Miteinander ist es hilfreich, wenn alle von Anfang bis Ende einer Supervisionssitzung mit Bild und Ton teilnehmen. Wir starten pünktlich mit einer gemeinsamen Befindlichkeitsrunde. Gerne können Sie den Zoomraum schon 5 Minuten vorher betreten. Manchmal gibt es Situationen, in denen ein späterer Ankommen und ein früheres Gehen notwendig ist - kein Problem. Geben Sie mir gerne vorher Bescheid (an info@linnygeisler.de), falls Sie nicht die ganze Zeit dabei sein können, damit ich Sie trotzdem gut integrieren und die anderen Teilnehmende informieren kann.
3. Bereitschaft und Bedarf, ein eigenes Anliegen einzubringen
Sie haben ein Anliegen, das Sie in der Supervision bearbeiten möchten? Bitte melden Sie dies rechtzeitig, spätestens bis 1 Tag vor der Supervisionssitzung, bei mir an (info@linnygeisler.de). Falls der Termin bereits voll ist und Ihr Anliegen zeitlich nicht mehr unterkommen sollte, schauen wir gemeinsam, welche Alternativen es gibt, dass Ihr Anliegen dennoch bearbeitet wird.
4. Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit und des Einbringens persönlicher Erfahrungen
Die Supervision lebt von der aktiven Mitarbeit aller Teilnehmenden. Selbst wenn Sie kein eigenes Anliegen einbringen, sind Sie wesentlicher Bestandteil der Anliegenbearbeitung einer/r anderen Teilnehmer/in. Sie werden bei fremden Anliegen eingeladen, das Thema der jeweiligen Person aktiv zu bearbeiten. Sie haben zudem die Möglichkeit, das Thema auf Ihre eigene Berufsrealität zu beziehen und Ihr eigenes Forschungshandeln zu reflektieren. So profitiert jede teilnehmende Person von einer Supervisionssitzung, und es kann in der Gemeinschaft etwas Neues und Hilfreiches für alle entstehen. Darum bringen Sie sich gerne aktiv ein.
