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Spezialgebiet Mediensucht

Mein Ansatz

Mein Vorgehen basiert auf einer systemischen Grundhaltung und einem biopsychosozialen Krankheits- und Gesundheitsverständnis. Erfahren Sie hier, was das für mein Vorgehen in der Therapie und Beratung bedeutet. 

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Mein Verständnis einer Mediensucht

Ich bin systemische Therapeutin mit Promotion in der Sucht- und Versorgungsforschung zum Thema Mediensucht. Mein Verständnis einer Mediensucht und mein Vorgehen bewegt sich daher in verschiedenen "Welten":

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Medizinische Perspektive auf Mediensucht

Ich berücksichtige medizinische Diagnostik nach ICD-11 oder DSM-5 und den aktuellen Stand der Forschung zu Internetnutzungsstörungen. Eine Medienproblematik geht zudem nicht selten mit einer psychischen Erkrankung einher, wie z. B. mit einer Depression. Mein Vorgehen ist daher anschlussfähig an eine ergänzende oder anschließende medizinische bzw. psychotherapeutische Behandlung. 

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Biopsychosoziale Perspektive auf Mediensucht

Ich gehe davon aus, dass eine problematische Mediennutzung stets im Zusammenspiel mit bestimmten Lebensumständen entsteht und aufrechterhalten wird. Es kommt zu einem komplexen Zusammenspiel zwischen einer bestimmten Medienanwendung, der Person und ihren biografischen Erfahrungen, Überzeugungen und Strategien sowie mit der sozialen Umwelt. Daher arbeite ich therapeutisch stets auf mehreren Ebenen - nicht allein am Verändern der Mediennutzung.

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Systemische Perspektive auf Mediensucht

Aus systemischer Sicht ist eine Mediensucht nicht allein der Einzelperson zuzuschreiben. Sondern sie wird als Symptom des gesamten umgebenden Systems angesehen (z. B. der Familie). Manchmal ist die Mediennutzung Teil eines "alten Musters", das wir in der Herkunftsfamilie erlernt haben (z. B. wie wir mit Gefühlen umgehen). Eine Mediensucht macht daher aus systemischer Sicht trotz all ihrer negativen Auswirkungen "Sinn". Sie ist ein Lösungsversuch.

Meine Motivation

Wir können unser Leben dann selbstwirksam gestalten, wenn wir uns selbst nahe kommen. Das kann Angst machen. Es gibt gute Gründe, etwas nicht sehen und nicht spüren zu wollen. ​Meine Motivation ist, Sie dabei zu unterstützen, mit Zuversicht, Mut und innerer Sicherheit kleine Veränderungen zu wagen. Einen Schritt nach dem anderen.  

Mein Hintergrund in Mediensuchtpraxis und Mediensuchtforschung

​2023: Abschluss meiner Promtotion zum Dr. sc. hum. an der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Thema der Dissertation: Die problematische Internetnutzung bei Frauen aus biografischer Perspektive

Bis Mai 2025 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Tübingen:

Bis 2022: Webbasierte Mediensuchtberatung im Projekt OMPRIS (www.ompris.de) des LWL-Uniklinikums Bochum am Standort Süd (Psychosomatische Klinik Kloster Dießen/TU München). u.a. Veröffentlichung eines Mediensucht-Behandlungsmanuals.

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Mitglied beim Fachverband Medienabhängigkeit e.V., Aktiv gegen Mediensucht e.V. Systemische Gesellschaft (SG), Deutsches Netzwerk für Versorgungsforschung (DNVF e.V.)

Weitere Informationen zu meiner Ausbildung und meinen Berufserfahrungen finden Sie hier:

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